KULTURGESCHICHTE

Die Ortschaften des »Kranichgrunds« - Lage, Struktur und Verhältnis

1. Ahlsdorf

Im Mittelpunkt des „Kranichgrunds“ steht historisch wie touristisch gesehen die Ortschaft Ahlsdorf. Sie befindet sich zwei Kilometer nördlich von Schönewalde innerhalb
des Städtedreiecks Jüterbog- Dahme/Mark- Herzberg (Elster) und ist circa acht Kilometer östlich der    Landesgrenze Brandenburgs zu    Sachsen-Anhalt in unmittelbarer Nähe der Bundesstraßen B101, B102 und B87 gelegen. Nördlich des Dorfes erheben sich die südlichen Ausläufer des Niederen Fläming, der zugleich Teil der kulturhistorisch bedeutsamen Landschaft des Flämings ist. Als Südgrenze des Flämings gelten unter naturräumlichen Gesichtspunkten das Dahmefließ bei  Dahme/Mark,  das  Schweinitzer Fließ und die Stadt Schönewalde  (8). Unter diesem Gesichtspunkt wäre Ahlsdorf dem Fläming zuzurechnen.                                                                                                                                                  

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Das Dorf bildet zusammen mit den Ortschaften Bernsdorf, Brandis, Dubro, Grassau, Jeßnik, Knippelsdorf,Schönewalde, Stolzenhain, Wiepersdorf und Wildau das Verwaltungsterritorium der amtsfreien (11) Kleinstadt Schönewalde, das sich im Nordwesten des Landkreises Elbe-Elster im Bundesland Brandenburg befindet. Ahlsdorf bildet zusammen mit dem zwei Kilometer nordöstlich liegenden Ort Hohenkuhnsdorf eine politische Gemeinde (12) sowie mit Hohenkuhnsdorf und Schmielsdorf, das drei Kilometer südwestlich von Ahlsdorf liegt, eine Kirchengemeinde. Bis 1945 war Hohenkuhnsdorf zudem das Vorwerk zum Ahlsdorfer Gutshof.

Der historische Ortskern der circa 250 Einwohner zählenden Ortschaft wird geprägt durch einen schmalen ovalen Dorfanger (13), der von der Dorfstraße umschlossen ist. An seinem südlichen Ende liegt der Dorfteich, in dessen unmittelbarer Nähe auch die Dorfkirche steht. Hinter der Kirche führt eine alte Pflasterstraße (Parkstraße) an Wirtschaftshöfen vorbei zum Schloss. Östlich des Schlosses schließt sich eine ausgedehnte 18 Hektar große Parkanlage an, in der sich die Familiengruft derer von Siemens und ein Pavillon (das sogenannte Teehaus) befinden.
Die in der Nord-Südachse liegende Dorfstraße - Thomas Müntzer Str. - ist beidseitig gesäumt von Drei- und Vierseithöfen aus dem 19. Jahrhundert und wurde erst in der Nachkriegszeit im nördlichen Teil in der West-Ost-Achse erweitert. Im Süden des Ortes befindet sich an der Hauptachse eine Kindertagesstätte, die 1909 von der Siemenswitwe Elise Görtz begründet wurde (14).

Der Ort wurde 1380 erstmals unter den Namen „Algorstorff“ urkundlich erwähnt und mit einer Person mit dem Namen Coppe von Algerstorff in Verbindung gebracht. Im Laufe seiner Geschichte wurde Ahlsdorf auch als „Ahlsdorp slavica“, „Wendisch Ahlsdorf“ oder „Ahlsdorf bei Schweinitz“ bezeichnet (15). Dieses Attribut ist auch als Unterscheidungsmerkmal zu dem etwa zehn Kilometer nördlich, im Niederen Fläming liegenden Hohenahlsdorf 
beziehungsweise „Alstorp teutonica“ (1459) zu sehen (16). Der Name könnte auf eine Ortschaft oder eine Siedlung, bestehend aus mehreren Gehöften, verweisen, die einem Adeligen unterstand. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Name eine Zusammensetzung der althochdeutschen Wörtern „adal“ (edel, vornehm, adlig) und „gēr“ (Speer) (17). Es war Usus, die während der deutschen Kolonisierung slawischer Gebiete gegründeten Siedlungen nach dem Dorfvorsteher zu benennen (18). Dies wäre auch für die Bezeichnung älterer slawischer Siedlungen denkbar (19).

Die Bezeichnung „torff“ deutet auf eine Ansiedlung mehrere Gehöfte. Ebenso ist es vorstellbar, dass es analog dem dänischen „-torf“ auf einen Ort im Moor verweist, an dem Torf abgebaut beziehungsweise gestochen wurde (20). Dies würde der Tatsache entsprechen, dass das Land Brandenburg bis in die Neuzeit als eines der moorreichsten Bundesländer Deutschlands gilt (21). Weitreichende Meliorationsmaßnahmen im Umland wurden erst im Zuge der Industrialisierung in der Zeit der Familie von Siemens und der DDR vorgenommen. Das Meßtischblatt 219 von 1874 des Reichsamtes für Landaufnahmen in Berlin weist für die Region große Flächen von Sumpfland aus, so beispielsweise um Schmielsdorf und zwischen den Orten Hohenkuhnsdorf, Ahlsdorf und Cossin, das Cossiner Luch (22). Ludwig Achim von Arnim, Gutsherr auf Schloss Wiepersdorf und Bärwalde und Ehemann der Bettina von Arnim, schrieb am 16. April 1814 einen Brief an seinen Schwager Friedrich Carl von Savigny. In diesem schildert er seine ersten Eindrücke über den benachbarten und bereits erwähnten Ahlsdorfer Gutsherren A. S. von Seyffertitz und die Umgebung. Er führt aus: „Der eine Sohn ist ein großer Jäger und Liebhaber von ausgestopften Vögeln, er stopft sie selbst und schön, unsere Gegend ist außerordentlich reich an Vögeln wegen der großen Sümpfe [...]“ (23).


2. Hohenkuhnsdorf

Das kleine Breitgassendorf Hohenkuhnsdorf (ca. 50 Einwohner) befindet sich etwa zwei Kilometer nordwestlich von Ahlsdorf an der Straße nach Schloss Wiepersdorf im Niederen Fläming. Den Namen leitet Walter Wenzel von althochdeutschen Wörtern „kuoni“ – kühn und „rāt“ – Rat ab und deutet es als ein Dorf eines Kuonrāt. Die Vorsilbe „Hohen-“ dient dabei der Abgrenzung zu dem zwölf Kilometer südwestlich am Wald gelegenen Buschdorf (24) Buschkuhnsdorf bzw. Puschkuhnsdorf (25).Das Dorf war vom 15. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs das Vorwerk des Rittergutes Ahlsdorf und bildete einen Grenzübergang zwischen dem Kurfürstentum Sachsen und der Mark Brandenburg beziehungsweise der Enklave „Bärwalder Ländeken“, die zu Preußen gehörte. Heute ist es ein Teil von Ahlsdorf und seiner Kirchengemeinde. Der Ort wird geprägt durch Drei- und Vierseithöfe aus dem 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts, die sich um die Fachwerkkirche von 1732 und den Friedhof halbkreisförmig - ähnlich einem Rundplatzdorf- gruppieren. Historische Quellen von Taufen und Hochzeiten vor dieser Zeit deuten auf eine Kirche im Ort hin, welche den 30jährigen Krieg (1618-1648) überdauert haben soll (26). Nordwestlich der Kirche befand sich an der Zufahrt zum Dorf das ehemalige Vorwerk. Der Dorfplatz wird von einem Gasthof, einem Vierseithof aus der Jahrhundertwende geprägt (27). Wie aus einem persönlichen Gespräch mit Reinhard Anders am 12.08.2012 hervorging, ist diese nicht identisch mit der alten Gaststätte, die als Schmugglertreff diente und durch deren Gastraum oder direkt hinter dem Gebäude die sächsisch-preußische Grenze verlief. Dieses alte Wirtshaus lag etwa 300 Meter weiter nordöstlich von dem heutigen Gasthaus, in Richtung des Hohenkuhnsdorfer Forstes und grenzte direkt an den „Thümenschen Winkel“ (auch „Friedels Land“), der durch Heiratspolitik zwischen 1750-1850 zur preußischen Enklave wurde. Leider gibt es zur genauen Lage keine historischen Quellen. Dennoch sind einige kuriose Begebenheiten über dieses Wirtshaus bis in die heutige Zeit mündlich überliefert und werden gern Augen zwinkernd erzählt.


3. Schmielsdorf

Zwei Kilometer nordöstlich von Schönewalde an der Straße nach Stolzenhain liegt das heute etwa 35 Einwohner zählende Schmielsdorf. Eine enge historische Beziehung zu Ahlsdorf ist der Zugehörigkeit zur Ahlsdorfer Kirchengemeinde und seit 1909 der gemeinsamen Kinderbetreuung geschuldet. Der Ort wurde 1419 erstmals erwähnt und fand aufgrund seiner geringen Größe selten Eingang in historisches Kartenmaterial. Seine natürliche Lage – es war bis zu den Meliorationsmaßnahmen in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts von Sumpfland umgeben – verhinderte ein räumliches Wachstum. So bestand Schmielsdorf lange Zeit aus einer Schäferei mit dazugehöriger Wirtschaft. Das Erscheinungsbild der Ortschaft ist geprägt durch die 1903 an der granitgepflasterten Landstraße gepflanzten Lindenallee und den angrenzenden kleinbäuerlichen Gehöften aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert und Beginn des 20. Jahrhundert (28). Ein außerhalb des Dorfangers um 1800 erbautes Fach-werkhaus bestimmt den Ortseingang und "gehört zu den ältesten erhaltenen dörflichen Wohnhäusern der Region" (29).

Schmielsdorf ist ein geschlossenes Sackgassendorf (30) mit einem im Zentrum liegenden Anger aus der Zeit des Spätmittelalters. Diese dörfliche Siedlungsform ist vor allem in der Kontaktzone zwischen deutschen und slawischen Siedlern zu finden. Seine natürliche Lage im sumpfigen Gelände und die Siedlungsform legen den Schluss nahe, dass das Dorf in der Wendenzeit entstand. Walter Wenzel schreibt dem Buschdorf (31) Schmielsdorf als einzige Ortschaft des »Kranichgrunds« einen eindeutig wendischen Ursprung zu, indem er dies mit der Namensgebung begründet. „Schmielsdorf“ ist demnach ein deutsch-slawischer Mischname, bei dem an das slawische „Smil“ das deutsche „–dorf angefügt“ wurde. Dabei wird das durch sz verstärkte „smil“ dem tschechischen „Smil“ = dobremil beziehungsweise premily die Bedeutung „gnädig“ respektive „lieb“ zugewiesen (32).

Aus Sicht des Autors gibt aber zwei weitere Bedeutungsmöglichkeiten: Bezogen auf das sorbisch/wendische „smjelna“ wäre auch eine botanischen Deutung gegeben: Schilf, Binse beziehungsweise Rohr (33). Das würde der natürlichen Umgebung des Dorfes entsprechen. Ein weiterer möglicher Ursprung wäre auch im sorbischen „čmjeła“ (34) - Hummel zu finden.

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Lokalgeschichte

Die Lokalgeschichte des »Kranichgrunds« ist stark geprägt durch die Geschichte des Ritterguts Ahlsdorf. Daher steht diese im Mittelpunkt. Zugleich ist zu konstatieren, dass die Historie der Dörfer des »Kranichgrunds« durch weit mehr Einflüsse und Ereignisse determiniert wird als hier aufgeführt werden können, deren Nachhall heute noch spürbar ist.


Regionalgeschichte

Die Geschichte der Region im Nordwesten des heutigen Elbe-Elster-Kreises wurde durch drei wesentliche historische Umstände geprägt: (1.) Es war das Siedlungsgebiet slawischer Stämme und Ziel deutscher Expansion im 12.-13. Jahrhundert, (2.) es bestand eine örtliche Nähe zum Ausgangpunkt der Reformation – Wittenberg (ca. 50km) und Jüterbog (ca. 20km) und (3.) verlief hier die Grenze zwischen dem Kurfürstentum Sachsen beziehungsweise dem Königreich Sachsen und dem „Bärwalder Ländeken“, das als Enklave zur Mark Brandenburg und später zum Königreich Preußen gehörte. Diese drei Aspekte ... bedürfen für eine zukünftige touristische Verwertung einer intensiveren Aufarbeitung.

Dabei ist die schwierige Quellenlage hervorzuheben, denn viele Dokumente sind während oder infolge kriegerischer Auseinandersetzungen abhanden gekommen, so beispielsweise die Ahlsdorfer Schlosschronik. Auch die Zugehörigkeit zu verschiedenen administrativen Einheiten, wie Kursachsen oder Preußen erschwert die Suche. Ein Teil der zu sichtenden Dokumente liegt beispielsweise im Staatsarchiv Magdeburg, Nebenstelle Wernigerode; andere befinden sich im Sächsischen Staatsarchiv Dresden oder im Geheimen Staatsarchiv Preußen in Berlin.


Anmerkungen:

(8) Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%A4ming#Abgrenzung_und_Untergliederung, Stand: 09.03.2012.
(9) Quelle: Stadt Schönewalde [Hrsg.]: Infobroschüre Stadt Schönewalde – Verkehrsanbindung.
(10) Quelle: Landkreis Elbe-Elster u. BVB-Verlagsgesellschaft [Hrsg.]: Karte des Landkreis Elbe-Elster. Kommunaler InfoPlan. Nordhorn 2008.

(11) Das Amt ist ein Begriff aus dem Kommunalrecht. In fast allen Bundesländern gibt es für Gemeinden zum Zwecke der Effizienzsteigerung die Möglichkeit, sich zu Verwaltungsgemeinschaften zusammen zu schließen. In diesen werden bestimmte Aufgaben, die eigentlich der Zuständigkeit der einzelnen Gemeinden obliegen, zentralisiert erbracht. Ein Amt ist eine institutionalisierte zentrale Form der Verwaltung und stellt eine eigene Rechtspersönlichkeit dar. Es hat für die Bewältigung der angetragenen Aufgaben meistens mehrere Organe, wie beispielsweise den Amtsausschuss oder den Amtsvorsteher. Eine amtsfreie Gemeinde oder Stadt ist keinem Amt angehörig und erledigt ihre kommunalen Aufgaben unterhalb der Kreisebene in eigener Zuständigkeit. Je nach Status können aber auch darüber hinaus Teile von Aufgaben wahrgenommen werden, die dem Landkreis obliegen. (Vgl. Brockhaus: Der Brockhaus von A-Z in drei Bänden. Mannheim 2002, Band 1. A-GOZ, S. 60. - Amt / Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinde_%28Deutschland%29, Stand: 11.07.2012.)

(12) Vgl. http://www.schoenewalde.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=17535, Stand 09.03.2012;

http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6newalde, Stand: 09.03.2012; http://de.wikipedia.org/wiki/Ahlsdorf_%28Sch%C3%B6newalde%29, Stand: 09.03.2012; http://www.schoenewalde.de/verzeichnis/index.php?kategorie=66, Stand: 09.03.2012.

(13) Ein Angerdorf ist ein Dorf, dessen Gehöfte den planmäßig und augenförmig angelegten Platz, den Anger umschließen. Dieser iGemeindebesitz befindliche Platz kann ebenso als Gemeindewiese Verwendung finden oder mit öffentlichen Gebäuden (Kirche, Gemeindehaus, Rathaus, etc.) bebaut sein. (Vgl. Brockhaus: Der Brockhaus von A-Z in drei Bänden. Mannheim 2002, Band 1, S. 66 – Angerdorf.)

(14) Vgl. Küttner, Irmelin / Gramlich, Sybille: Denkmaltopografie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg. Landkreis Elbe-Elster. Teil 1: Die Stadt Herzberg/Elster und die Ämter Falkenberg/Uebigau, Herzberg, Schlieben und Schönewalde. Worms am Rhein 1998.                                                                                                                                                                                   - Ahlsdorf, S. 35-45, hier: S.36.

(15) Vgl. Wenzel, Walter:Die Ortsnamen des Schweinitzer Landes. 1964 S. 14f., Vgl. Anhang 4 [Entwicklung der Ortsnamen], S.74ff.

(16) Vgl. Ebd., S. 112.

(17) Vgl. Ebd., S. 15.

(18) Eine weitere Deutungsmöglichkeit stellt die Ableitung von dem lateinischen Begriff algor (Kälte, Frost) und würde auf eine Siedlung in frostiger Gegend verweisen. Dies ist aber vor dem Hintergrund unseres derzeitigen Wissenstands zum Klima des 12./13. Jahrhunderts in Mitteleuropa eher unwahrscheinlich, da das 2. Jahrtausend n. Chr. mit einer relativ warmen Klimaepoche, dem „Mittelalterlichen Klimaoptimum" begann. (Vgl. http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Klima_der_letzten_1000_Jahre, Stand: 11.07.2012.)

(19) Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Ortsname, Stand: 11.07.2012.

(20) Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Ortsname, Siehe: -dorf, -torf, Stand: 11.07.2012.

(21) http://de.wikipedia.org/wiki/Geologie_und_Landschaftsentwicklung_in_Brandenburg, Stand: 11.07.2012.

(22) Siehe: Meßtischblatt 219: Schönewalde 1874. 1:25000, [Berlin:] Reichsamt für Landaufnahmen, 1874.

(23) Anders, Reinhard: In der Nachbarschaft zu Schloß Wiepersdorf / Ahlsdorf im Landkreis Elbe-Elster. In: Kultur- und Heimatverein Herzberg (Elster) e.V. [Hrsg.]: Heimatkalender. Region Herzberg. Herzberg 1996, S. 18-20.
(24) Die Bezeichnung Buschdorf ist eine landschaftliche Unterscheidung. Daneben unterscheidet man „Auedörfer“ und „Flämische Dörfer“. (Vgl. Wenzel, Walter: Die Ortsnamen des Schweinitzer Landes, S. 11.)

(25) Vgl. Ebd. S. 46f.

(26) Vgl. Tischer, Sabine / Hemmerling, Ursula: Sachanalyse zur Kirche Hohenkuhnsdorf. Eine Zusammenstellung von Dokumenten. [In: Unterlagen des Schönewalder Stadtchronisten K.H. Keilwagen]

(27) Vgl. Küttner, Irmelin / Gramlich, Sybille: Denkmaltopografie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg, S. 47f.

(28) Vgl. Ebd. S. 311.

(29) Ebd.

(30) Sackgassendörfer sind eine Sonderform des Reihendorfs. Die Bebauung erfolgt reihenförmig beidseitig der Straßenseiten und läuft am Sackgassenende hufeisenförmig zusammen. (Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Sackgassendorf, Stand: 18.08.2012.)

(31) In Bezug auf Schmielsdorf wird diese Bezeichnung im Landesteuerregister des Amtes Schweinitz von 1554 geführt.

(32) Vgl. Wenzel, Walter: Die Ortsnamen des Schweinitzer Landes, S. 67. / Anmerkung: Das slawisch-deutsche Online-Wörterbuch weist diesbezüglich folgende Wortstämme auf: smilny, a, e || smilnje (k. s & mił-y; pom. smilnički, smilnuški): liebreich, mild, barmherzig (.verbuhlt; smilny dar = jałmožna); smilnik, a, m. (k. smiln-y): der Erbarmer (Heiland); smilnje, s. smilny: liebreich, mild, barmherzig; smilnić:lindern, mild machen (kath. B. 1736) (http://85.214.109.148:8180/dict/online, Stand: 01.08.2012.)

(33) Siehe: smjelna, Frencel \ bot. (http://85.214.109.148:8180/dict/online, Stand: 01.08.2012.)

(34) Hummel: Čmelák (tschech.), trzmiel (poln.), čmrlj (slow.), шмель (russ.), čmjeła (sorb.). (Siehe: http://85.214.109.148:8180/dict/online, Stand: 01.08.2012.)

aus Unger, C.M.: Entwicklung im ländlichen Raum ..., a.a.O. (Der Originaltext wurde an die Webseitengestaltung angepasst.)

 

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Unger, Christian Martin: Entwicklung im ländlichen Raum: Der Ortsteil Ahlsdorf in der amtsfreien Stadt Schönewalde.
                                 Eine Kulturkonzeption für den "Förderkreis  Barockkirche Ahlsdorf", Sächsische Verwaltungs - und Wirtschaftsakademie, Dresden 2012 (Ms.) 
                                                                                                                              

 



Unger, Hans Werner: Die Orgellandschaft im Norden des Landkreises Elbe-Elster







Unger, Hans Werner: Zur Geschichte der Orgel in der Barockkirche Ahlsdorf. Fakten und Schlussfolgerungen.